Github

Weil es für manche, mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte, unintuitiv ist, wie man erfolgreich einen Github Account erstellt und Github benutzt, habe ich einige Videos mit Erklärungen angefertigt.

Account machen

Hier könnt ihr sehen, wie man einen Account erstellt.

YouTube

Einladung annehmen

Und hier seht ihr dann, wie ihr die Einladung annehmt.

YouTube

Video-Quell-Dateien

Benachrichtigungen richtig einstellen

Wichtig: Sofort nach der Account-Erstellung machen!

Stellt als Erstes die E-Mail-Benachrichtigungen ab. Sonst werdet ihr mit E-Mails zugeschüttet.

Das Problem mit E-Mail-Benachrichtigungen

GitHub verschickt standardmäßig bei jeder Aktivität eine E-Mail — bei jedem Kommentar, jedem Pull Request, jedem Issue-Update. Das klingt erstmal hilfreich, ist in der Praxis aber kontraproduktiv:

  • Informationsflut: Bei aktiven Projekten kommen schnell dutzende E-Mails pro Tag zusammen.
  • Veraltete Informationen: Ihr öffnet eine E-Mail über einen Kommentar, klickt euch durch — und merkt dann erst, dass das Issue längst geschlossen oder der Pull Request schon gemergt ist. Die E-Mail ist dann komplett nutzlos.
  • Kontextverlust: E-Mails reißen Diskussionen aus dem Zusammenhang. Auf GitHub selbst seht ihr den ganzen Verlauf einer Konversation. In einer E-Mail seht ihr nur ein Fragment.
  • Keine Priorisierung: Alle E-Mails sehen gleich aus — egal ob es eine wichtige Erwähnung ist oder ein automatischer Bot-Kommentar.

Kurz gesagt: E-Mail-Benachrichtigungen von GitHub sind ein gescheitertes Konzept. Sie erzeugen das Gefühl, ständig etwas zu verpassen, während man eigentlich nur veraltete Benachrichtigungen abarbeitet.

Die Lösung: GitHub Notifications (Glocken-Symbol)

Stattdessen solltet ihr die eingebauten Benachrichtigungen in GitHub selbst nutzen. Oben rechts in GitHub gibt es ein Glocken-Symbol (🔔) — das ist euer Notification-Posteingang.

Vorteile gegenüber E-Mail:

  • Immer aktuell: Wenn ein Issue geschlossen wird, seht ihr das sofort im Kontext. Keine veralteten E-Mails mehr.
  • Filtermöglichkeiten: Ihr könnt Benachrichtigungen nach Repository, Typ (Issue, PR, Review) und Grund (Erwähnung, Zuweisung, Beobachtung) filtern.
  • Priorisierung: Direkte Erwähnungen (@euer-name) werden hervorgehoben.
  • Gruppierung: Zusammengehörige Benachrichtigungen werden gruppiert dargestellt.
  • Schnelles Abarbeiten: Ihr könnt Benachrichtigungen als gelesen markieren oder abbestellen — alles an einem Ort.

So stellt ihr die E-Mail-Benachrichtigungen ab

  1. Geht auf github.com/settings/notifications
  2. Unter „Subscriptions”„Participating”: Entfernt den Haken bei Email und setzt nur den Haken bei GitHub.
  3. Unter „Subscriptions”„Watching”: Entfernt den Haken bei Email und setzt nur den Haken bei GitHub.
  4. Überprüft auch die restlichen Abschnitte (Dependabot, Actions etc.) und entfernt überall die E-Mail-Option.
Note

Tages-Zusammenfassung

GitHub bietet leider keinen allgemeinen täglichen E-Mail-Digest an. Es gibt lediglich für Dependabot-Sicherheitswarnungen eine Digest-Option. Für alles andere heißt es: Entweder einzelne E-Mails bei jedem Ereignis — oder gar keine. Die sinnvollste Option ist daher: E-Mails aus, GitHub Notifications an.

So arbeitet ihr Benachrichtigungen ab

  1. Klickt auf das Glocken-Symbol oben rechts auf GitHub (oder geht direkt auf github.com/notifications)
  2. Schaut regelmäßig rein — zum Beispiel einmal am Tag
  3. Arbeitet die Benachrichtigungen von oben nach unten ab
  4. Markiert erledigte Benachrichtigungen mit Done (✓)
  5. Nutzt Unsubscribe, wenn euch eine Konversation nicht mehr betrifft

Mehr Details findet ihr in der offiziellen GitHub-Dokumentation zu Benachrichtigungen.