Weil es für manche, mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte, unintuitiv ist,
wie man erfolgreich einen Github Account erstellt und Github benutzt, habe ich
einige Videos mit Erklärungen angefertigt.
Hier könnt ihr sehen, wie man einen Account erstellt.

Und hier seht ihr dann, wie ihr die Einladung annehmt.

Video-Quell-Dateien
Wichtig: Sofort nach der Account-Erstellung machen!
Stellt als Erstes die E-Mail-Benachrichtigungen ab. Sonst werdet ihr mit E-Mails
zugeschüttet.
GitHub verschickt standardmäßig bei jeder Aktivität eine E-Mail — bei jedem
Kommentar, jedem Pull Request, jedem Issue-Update. Das klingt erstmal hilfreich,
ist in der Praxis aber kontraproduktiv:
- Informationsflut: Bei aktiven Projekten kommen schnell dutzende E-Mails pro
Tag zusammen.
- Veraltete Informationen: Ihr öffnet eine E-Mail über einen Kommentar,
klickt euch durch — und merkt dann erst, dass das Issue längst geschlossen oder
der Pull Request schon gemergt ist. Die E-Mail ist dann komplett nutzlos.
- Kontextverlust: E-Mails reißen Diskussionen aus dem Zusammenhang. Auf
GitHub selbst seht ihr den ganzen Verlauf einer Konversation. In einer E-Mail
seht ihr nur ein Fragment.
- Keine Priorisierung: Alle E-Mails sehen gleich aus — egal ob es eine
wichtige Erwähnung ist oder ein automatischer Bot-Kommentar.
Kurz gesagt: E-Mail-Benachrichtigungen von GitHub sind ein gescheitertes Konzept.
Sie erzeugen das Gefühl, ständig etwas zu verpassen, während man eigentlich nur
veraltete Benachrichtigungen abarbeitet.
Stattdessen solltet ihr die eingebauten Benachrichtigungen in GitHub selbst
nutzen. Oben rechts in GitHub gibt es ein Glocken-Symbol (🔔) — das ist euer
Notification-Posteingang.
Vorteile gegenüber E-Mail:
- Immer aktuell: Wenn ein Issue geschlossen wird, seht ihr das sofort im
Kontext. Keine veralteten E-Mails mehr.
- Filtermöglichkeiten: Ihr könnt Benachrichtigungen nach Repository, Typ
(Issue, PR, Review) und Grund (Erwähnung, Zuweisung, Beobachtung) filtern.
- Priorisierung: Direkte Erwähnungen (
@euer-name) werden hervorgehoben.
- Gruppierung: Zusammengehörige Benachrichtigungen werden gruppiert
dargestellt.
- Schnelles Abarbeiten: Ihr könnt Benachrichtigungen als gelesen markieren
oder abbestellen — alles an einem Ort.
- Geht auf github.com/settings/notifications
- Unter „Subscriptions” → „Participating”: Entfernt den Haken bei
Email und setzt nur den Haken bei GitHub.
- Unter „Subscriptions” → „Watching”: Entfernt den Haken bei
Email und setzt nur den Haken bei GitHub.
- Überprüft auch die restlichen Abschnitte (Dependabot, Actions etc.) und
entfernt überall die E-Mail-Option.
Note
Tages-Zusammenfassung
GitHub bietet leider keinen allgemeinen täglichen E-Mail-Digest an. Es gibt
lediglich für Dependabot-Sicherheitswarnungen eine Digest-Option. Für alles
andere heißt es: Entweder einzelne E-Mails bei jedem Ereignis — oder gar keine.
Die sinnvollste Option ist daher: E-Mails aus, GitHub Notifications an.
- Klickt auf das Glocken-Symbol oben rechts auf GitHub (oder geht direkt auf
github.com/notifications)
- Schaut regelmäßig rein — zum Beispiel einmal am Tag
- Arbeitet die Benachrichtigungen von oben nach unten ab
- Markiert erledigte Benachrichtigungen mit Done (✓)
- Nutzt Unsubscribe, wenn euch eine Konversation nicht mehr betrifft
Mehr Details findet ihr in der
offiziellen GitHub-Dokumentation zu Benachrichtigungen.